Da wir die letzten Wochen wegen Betriebsurlaubs keine aktuellen Markberichte verfaßt haben, hier nun eine Zusammenfassung was sich alles getan hat:

Mitte Juni veröffentlichte China ihre aktualisierten Goldreserven, diese sind nun mit 1.657 Tonnen beziffert (vormals 1.054 Tonnen) und damit seit 2009 um gut 50% angestiegen. Da die Erwartungen des Marktes deutlich höher lagen (3000 Tonnen und mehr wurde geschätzt) löste die Bekanntgabe eine kleine Panik am Goldmarkt aus und der Goldpreis fiel von ca. 1.150 USD auf 1.080 USD am 24.07.2015. Im Anschluß erholte sich der Goldpreis aber wieder und konnte sich auf aktuell 1.115 USD wieder hocharbeiten.

Silber kam ebenfalls unter die Räder und fiel von ca. 15 USD auf knapp 14,50 USD, verweilte dann auf dem Niveau und konnte sich dann auf aktuell 15,26 USD innerhalb von einem Tag hocharbeiten und steht jetzt sogar höher als vor der Bekanntgabe aus China.

Der Euro steht aktuell bei knapp 1,11 USD was einem aktuellen Goldpreis von 1.005 Euro bzw. einem Silberpreis von aktuell 13,77 Euro entspricht.

Wir halten die aktuellen Kurse nach wie vor für Kaufkurse, auch wenn man nochmals einen Rutsch nach unten nicht ausschließen kann. Mittel- bis Langfristig sehen wir deutlich höhere Kurse und da spielt es nur eine untergeordnete Rolle ob man nun Gold bei 1.000 Euro oder 900 Euro bzw. Silber bei 14 Euro oder 10 Euro gekauft hat, in Zukunft gehen wir davon aus, dass es viel wichtiger sein wird, physisches Gold- und Silber überhaupt im Bestand zu haben.

Griechenlandkrise

Nun es ist medial wieder etwas ruhiger geworden um die Griechenlandkrise, neue Milliarden sind wohl im Anmarsch und passiert ist weiter nichts, von wegen Grexit, wir hatten diese Einschätzung ja bereits zu Anfang der neu aufgelegten Krise in den Medien abgegeben und lagen damit genau richtig! Abruch der Verhandlunge, Votum, Ablehnung weiterer Sparmaßnahmen und dann der Schwenk, doch die Zustimmung zu den Sparmaßnahmen, der griechische Finanzminister mußte seinen Hut nehmen, die Rettungsmilliarden kommen, was für ein Schmierentheater. Das europäische Volk wird an der Nase herumgeführt und darf schön weiter blechen. Das wird auch in Zukunft nicht anders werden. Der Euro wird solange alternativlos geretten bis ganz Europa zusammenbricht ...